Kandidatur Gemeinderatswahlen Eich vom 6. Mai 2012

icon CVP Wahlflyer 2012 (1.19 MB)

Seit Jahren habe ich mich für politische Themen interessiert und aktiv engagiert, so beispielsweise schon im Rahmen der Behinderten- Gleichstellungsinitiative, die bis heute Vielen in Erinnerung geblieben ist.

Insbesondere hat mir aber die Nomination zum „Young Global Leader“ beim WEF 2009 und die folgenden Teilnahmen und Begegnungen an den internationalen Kongressen den Horizont entscheidend erweitert und mir eindrücklich vor Augen geführt, wie wichtig das Engagement von aufrichtig und sozial motivierten sowie gleichzeitig pragmatisch, nachhaltig und differenziert denkenden Menschen auf der politischen Bühne ist. Völlig unabhängig davon ob auf kommunaler, nationaler oder internationaler Ebene.

Nach zahlreichen Gesprächen mit Politikern darunter diversen Schweizer Parlamentariern sowie nach einem mehrtägigen Kurs in New York 2011 über „Bedeutung des Engagements in öffentlichen Ämtern“ inklusive persönlichem Treffen mit Mayor Bloomberg ist mein Entscheid gereift, mich früher oder später selber politisch engagieren zu wollen. Und dies obschon ich mir zunehmend bewusst geworden bin, dass ich das nötige Frustrationspotential für eine seriöse nationale Politik kaum mitbringen würde angesichts der (mutmasslich) leider immer noch entscheidenden Bedeutung von Lobbying und ungelösten Interessekonflikten.

Umso mehr kam die Anfrage der lokalen CVP von Eich wie gerufen, ob ich bereit wäre als Gemeindepräsident zu kandidieren. Obwohl ich bis dahin bewusst politisch unabhängig geblieben war und mich eher in der „sozialen“ Ecke sah, war ich überzeugt, hier bei der richtigen Partei zu sein, vor allem wegen der starken Persönlichkeiten und der professionellen Arbeit die hier geleistet wird. Zudem geht es auf Kommunalebene primär um eine Personen- und nicht Parteipolitik.

Die Gemeinde Eich ist eine starke und in weiten Teilen unabhängige Gemeinde mit diversen entscheidenden Standortvorteilen. Die Tatsache dass ich weder hier geboren worden bin noch seit jeher hier gelebt habe, spielt meines Erachtens aus zwei Gründen keinerlei Rolle, im Gegenteil: Einerseits habe ich mir die Gemeinde Eich ganz bewusst ausgesucht und seit Jahren von einem Zuzug „geträumt“, ich weiss aufgrund aktiver Partizipation mittlerweile mehr über Eich als über meine eigene „Heimatgemeinde“ wo ich aufgewachsen bin, bin generell frei von Altlasten und bringe zudem eine möglicherweise gewinnbringende Aussensicht mit. Und andererseits – denke ich – bedeutet Identifikation unabhängig der Wurzeln primär Wertschätzung gegenüber den Menschen und (Standort-) Vorteilen sowie Motivation zu Pflege und aktivem Erhalt derselben.

Die beiden anderen für mich entscheidenden Fragen betreffs nötiger zeitlicher Ressourcen und Führungserfahrung waren für mich rasch geklärt: Nach Aufgabe meines Amtes als Nationaltrainer der Handbiker vor gut einem Jahr wurde ein 50% Pensum „frei“, das ich bei einem angenommenen Pensum von 20-25% im Rahmen des Mandates als Gemeindepräsident selbst bei einem überdurchschnittlichen Engagement nicht ausfüllen werde; Und Führungsaufgaben habe ich seit jeher innegehabt, die Übernahme der Verantwortung sogar vielmehr gesucht: Zuerst als Ältester von 4 Kindern, dann in leitender Funktion in diversen studentischen Aktivitäten, als Oberarzt, als Clubpräsident, Eventorganisator, Nationaltrainer oder Leiter bei humanitären Projekten.

Nun freue ich mich auf die Wahl vom 6. Mai 2012, an der Seite meiner geschätzten CVP Kollegen für den Gemeinderat Verena Schmid (neu) und Robi Jost (bisher) kandidieren zu dürfen, sowie dass die Stimmberechtigen der Gemeinde Eich die Möglichkeit haben, zwischen mir und einem kompetenten Mitbewerber aus den Reihen der FDP ums Gemeindepräsidium quasi „auszusuchen“. So bin ich überzeugt, dass ein Fortbestehen einer starken Führung im Sinne der Wählenden auch in Zukunft und in jedem Fall gewährleistet ist.